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Die Untoten. Life Sciences & Pulp Fiction

Wann ist ein Leben zu Ende? Wann beginnt es? Und wer bestimmt darüber?

 

Bevor wir mit den Vorträgen fortfahren, im Folgenden ein kleiner Veranstaltungshinweis. Vom 12. – 14. Mai wird in Kampnagel (Hamburg) unter der künstlerischen Leitung von Hannah Hurtzig ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes stattfinden: Es handelt sich dabei um „Die Untoten. Life Sciences & Pulp Fiction“, einen Kongress mit Inszenierung. In typischen Sets der Produktion des Untoten (Hospital, Friedhof, Labor) werden Gespräche, Vorträge, Präsentationen und Experimente ablaufen und die naturwissenschaftlichen, medizinethischen, politischen und popkulturellen Diskurse anregen, die mit der Frage nach Leben, Tod und ihren Grenzen einhergehen. Ein Blick lohnt sich bereits auf die Liste der ReferentInnen (Bruce LaBruce stellt seinen neuen Zombiefilm vor!) – dabei sind unter anderem auch Georg Seeßlen, Joseph Vogl und Klaus Theweleit, um mal willkürlich eine handvoll Highlights herauszupicken.

Das sieht nach ganz großem Brimborium aus und wir freuen uns schon wie Bolle.

Für uns als BRIMBORIA Institut ist die Frage nach der popkulturellen Bedeutung des Untoten, besonders natürlich des Zombies von Interesse – immer im Hinblick auf sein subversives Potential. Dazu folgt hier in Kürze ein Beitrag von uns. Auf der Website zum Projekt www.untot.info erscheinen übrigens in regelmäßigen Abständen Texte zum Thema. Wer sich interessiert, sollte mit http://www.untot.info/13-0-1968-Braindead.htmleinsteigen und im Mai nach Hamburg kommen. Wir sind auf jeden Fall da.

Bild: “CAT” by David Shrigley, 2007, www.untoten.info